Kos 2018 Tag 1

Tag 1

Es kann losgehen!
19:30 Uhr: Kai und Ich saßen im Wohzimmer und aßen Spaghetti Bolognese (selbstverständlich von Kai selbstgemacht). Das ist unser kleines Ritual vor jedem Urlaub. Wir sind mit Bianca und Yvonne gegen 22:00 Uhr verabredet um dann gemeinsam noch etwas Zeit zu verbringen und die Dauer zum Abflug so weit es geht zu verkürzen. Doch irgendwie hatten wir das Gefühl, dass das nicht ganz hin haute. Punktlich um 20:30 Uhr pingte unsere WhatsApp Gruppe auf; Bianca hatte geschrieben:“Na, seid ihr schon aufgeregt?“. Keine zwei Minuten später klopfte es an unserer Tür und Bianca stand mit hochrotem Kopf und auf der Stelle trappelnd vor uns. Yvonne hob nur die Schulter und sagte: „Was soll man machen, sie hat es nicht mehr ausgehalten, also hab ich sie gescnhappt, in’s Auto gesetzt und wir sind hergefahren.“. Für Kai und mich war das natürlich kein Problem, denn die beiden haben wir gerne um uns. Die beiden gehören zu unserem engsten Freundeskreis und somit genau so zu uns wie unsere Geschwister.
Sie kamen herein, setzten sich auf das Sofa, Kai kochte für uns alle einen Kaffe und Bianca bekam zusätzlich einen „Schnäpperken“ (einen Schnaps) zur Beruhigung. Von diesem Augenblick stieg die durchschnittliche Dezibelzahl von ca. 40db auf mindestens über 80db in unserrem Wohnzimmer. Wenn Bianca aufgeregt ist neigt sie zu unermüdlichen schnattern. Was keinesfalls negativ gemeint ist. Ich für meinen Teil finde es zeiweise sogar beruhigend, weil es mich von meiner Aufregung ablenkt.

Kleine Planänderung, Bianca und Yvonne sind schon da
kleine Planänderung

Wir fingen bei Kaffee und Schnaps (für Bianca) das schwärmen an. Was uns wohl erwaretete, wie das Hotel sein wird und ob die Bilder die der Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt hatte auch tatsächlich der Wahrheit entsprachen. Die Zeit verging wie erwartet im Fluge. Ab und An checkten wir nochmal die Verkehrslage. Denn für gewöhnlich kommt man um einen Stau nach Hannover nicht drum herum. Aber, lt. unserer Quellen schien es keine Verzögerungen zu geben und wir würden für die Strecke die geplanten 50 Minuten schaffen. Noch ein letzter Schluck Kaffee, die Koffer sicher verstaut und wir brausten zum Flughafen. Es ist mittlerweile 03:00 und der Flughafen gleicht einer Geisterstadt. Dem sollte aber nicht lange so bleiben. Nach und nach kamen immer mehr Menschen, die das Land verlassen wollten. Wir suchten uns ein nettes Plätzchen an dem wir offiziell den Urlaub einläuten konnten. Wir stellten unsere Koffer ab, der Check-In Schalter war noch nicht besetzt und wir öffneten eine Flasche Sekt und gossen sie in unsere rosanen „Happy Brirthday“- Plastebecher und stießen auf uns an. (Ja, das ist vlt. etwas eingebildet, aber das ist nicht schlimm.)
Wir spazierten noch etwas durch den Flughafen und stellten uns dann zum Check-In an. Alles verlief reibungslos und schuwppdiwupp saßen auch schon im Flieger hoben ab und waren bereits weit, weit weg. Nach ungefähr 3h Flugzeit war unter uns schon das Mittelmeer zusehen und unser Ziel rückte mit großen Schritten immer näher auf uns zu. Der Landeanflug auf die Insel war etwas, na sagen wir mal turbulent. Es war ziemlich windig und der Vogel stolperte mehr oder weniger auf die Landebahn. Nachdem Bianca für jeden von uns eine Bitte an das Universum geschickt hatte, war auch alles bereits erledigt und wir standen am Gate. Wir freuten uns auf mindestens 30°C und wunderschönen Sonnenschein.

Wir schnappte also unser Handgepäck und gingen aufs Rollfeld. Schlagartig dachten wir „Oh nein, wir haben garkeinen Schal dabei!“. Es war ziemlich stürimisch und der Wind blies uns (im wahrsten Sinne) eiskalt um die Ohren. Ziemlich überrascht und vor allem frierend gingen wir zu unserem Gepäckband und hielten nach unseren Koffern Ausschau. Wir gingen durch die Passkontrollen und geradewegs zu unserem Bus der uns in unser Hotel bringen soll. Die Fahrt zum Hotel betrug ca. 25 Minuten und wir kamen in die Eingangshalle der Rezeption. Überall zog es und fingen zunehmend an zu frieren. Ich dachte mir nur: „Na hoffentlich hält die Insel in den nächsten Tagen besseres Wetter für uns bereit.“.

Eingang zur Hotel Lobby mit Blick auf einen Olivenbaum

Die überaus freundlichen Angestellten brachten uns einen Willkommensdrink (alkoholfrei) und baten uns, um die Zeit bis zur Zimmervergabe zu überbrücken doch schonmal frühstücken zu gehen. Gesagt-getan! Unsere Mägen grummelten bereits und wir betraten das Hauptrestaurant. Wir wurden an der Eingangstür von einer sehr adretten jungen Dame in Empfang genommen, wie usn fragte ob wir drinnen oder draußen frühtsücken möchten. In Anbetracht der derzeitigen Wetterlage entschieden wir uns für die Variante drinnen zu frühstücken. Jemand zeigte uns unseren Tisch, jawohl, man wird hier zu seinem Tisch gebracht und bekamen prompt 4 frisch gepresste Orangensäfte zum Einstieg. Wir luden uns die Teller mit den leckersten Sachen voll, hier blieb wirklich kein Wunsch offen.

Als wir fertig gefrühstückt hatten gingen wir erneut zur Rezeption um nach unserem Zimmer zu fragen. Die höfliche Dame am Empfang griff zum Telefon und rief jemanden der uns mit einem Golfcaddy zu unserem Zimmer brachte. Wir fuhren ca. 3 Minuten mit dem Elektromobil und schon waren wir da. Wir gaben dem Herrn eine kleine Aufmerksamkeit für seine Mühen, schließlich hatte er 4 große Koffer 2 ziemlich lange Metalltreppen hochgeschleppt, und das obwohl wir unsere Hilfe mehrfach angeboten hatten. Wir betraten unser Zimmer und standen in einer Oase. das Zimmer war wunderschön, in natürlichen Holzfarben gehalten und herrlich beleuchtet. Auf dem Sideboard stand ein oppulenter Obstkorb mit den süßesten Früchten, die der Planet zu bieten hatte. Ananas, Bananen, Äpfel, eine Mango und so weiter.

Das Bild entstand leider erst am Abend, wir hatten bei Ankunft leider nicht daran gedacht.

Wir zogen die Vorhänge beiseite und standen auf einem Balkon, der in einen Bogen eingelassen war und einen wahnsinns Blick über die gesamte Hotelanlage ermöglichte. Kai machte uns mit dem Wasserkocher erstmal einen Kaffee, ich cremte mich derweil mit Sonnenschutz ein, damit wir direkt nach dem Kaffee zum Strand gehen könnten. Bianca und Yvonne hatten ihr Zimmer direkt neben unserem. Auch sie machten sich in der Zeit „strandfertig“ und wir trafen uns spontan auf unseren Balkonen zum Kaffeeklatsch und fingen bereits an zu schwärmen.

Wir hatten unseren Kaffee ausgetrunken, schnappten unsere Badetücher und gingen glückseelig zu Strand. Der Wind hatte zwar immer noch nicht nachgelassen, aber die Sonne tat ihr bestes unsere frierende Haut warmzukitzeln. Auf den Weg zum Strand kamen wir an mehreren Restaurants vorbei, aus denen die herrlichsten Düfte um unsere Nasen wehten. Von Burger über Crêpes bis zu Pita wurde alles frisch und vor den Augen der Gäste zubereitet. Bianca und Kai schauten sich an und leckten sich fast gleichzeitig über die Lippen. Yvonne und ich mussten die beiden zur Vernunft bringen und ihnen nochmal unser akutelles Ziel näher bringen. Das war Gott sei Dank nicht schwer, denn Bianca ist eine Wasserratte und Kai wollte sich in die Sonne legen um etwas Augenpflege betreiben zu können. Wir suchten uns ein paar Liegen warfen unsere Handtücher darauf und rannten wie die kleinen Kinder zum Wasser und sprangen direkt in das azurblaue Wasser. Rückblickend wissen wir nun, dass das Wasser in Griechenland Ende April noch keine 20°C hatte, sondern eher 14°C. Wir gackerten wie die kleinen Kinder und lachten über unsere eigene Naivität. Aber gut, man ist ja lernfähig.

Wir kamen aus dem Wasser und nun war es auch schon garnicht mehr so kalt. Ich will damit nicht sagen, dass es schlimm war, das es so kalt war, ganz im Gegenteil. So viel gelacht hatten wir wahrscheinlich schon mehrere Tage nicht mehr. (Man muss dazu sagen, dass wir grundsätzlich sehr gerne und viel lachen.)
So verbrachten wir den Tag mit planschen, lachen, schlummern und Cocktails.

Am Abend gingen gingen wir bei seichtem Wind und angenehmen 25°C zum Abendessen. Bianca hatte ein Kleid an, Yvonne eine schicke kurze Hose-Blusen-Kombi und Kai und ich mit kurzer Hose und T-Shirt zum Essen. Wir wurden wieder zu einem Tisch geführt und wir entschlossen uns dazu draußen essen zu wollen. An diesem Tag passierte auch nicht mehr viel. Wir aßen auf, gingen nochmal kurz zum Abendprogramm und vielen gegen 20:30 tot in in’s Bett. Wir waren schließlich seit über 24h wach. Auch wenn wir am Strand ein kleines Nickerchen machen konnten, so schlauchte der Tag uns doch sehr. Es kam mir so vor, dass wir so wie wir eingeschlafen sind am nächsten morgen auch wieder wach wurden.

Buffet beim Mittagessen

Veröffentlicht von Matze von Travelingguys

Skipper, Blogautor, Lebensgefährte, bester Freund, Ratgeber & Tattoo-Liebhaber

2 Kommentare zu „Kos 2018 Tag 1

  1. 😍😎💪👍Stark und anschaulich geschrieben. Ich hab gleich Urlaubshunger und Magenhunger bekommen. 😁
    Hoffentlich darf ich bald weitere Abenteuer von Euch 4en lesen😉

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    1. Danke liebe Haesin,schön das Dir unser Blog gefällt. Wir arbeiten zur Zeit mit Hochdruck an der Fertigstellung des nächsten Beitrages! Am nächsten Tag gehen wir auf Hotelerkundung und auf Wanderschaft. Mehr wird aber erstmal nicht verrraten, nur so viel, es wird witzig 😉
      Liebe Grüße,
      Matze von Travlingguys :-*

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